Neues aus der Forschung: „Chronische Erkrankung der Schilddrüse: Neue Hoffnung für Patienten mit Depressionen und Angst“

22.05.18 Neues aus der Forschung: „Chronische Erkrankung der Schilddrüse: Neue Hoffnung für Patienten mit Depressionen und Angst“ (Mai 2018)

Wissenschaftler der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik an der Universität Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg haben nachgewiesen, dass es einen starken Zusammenhang von Depressionen und Angsterkrankungen mit der Autoimmunthyreoiditis (AIT), einer chronischen Erkrankung der Schilddrüse, die etwa 10 Prozent der Bevölkerung betrifft, gibt. Die Medienmitteilung der Universität finden Sie hier.

Die Studienergebnisse (englisch) wurden nun im international führenden Psychiatriemagazin „JAMA Psychiatry“ der American Medical Association veröffentlicht.

Marco Todesco

Öffentlichkeitsarbeit

Marco Todesco – Öffentlichkeitsarbeit

Der gebürtige Winterthurer ist ein Mitglied der ersten Stunde. Kurz nach der Vereinsgründung wurde das Thema Angststörungen von der SRF Sendung Quer mit Röbi Koller aufgegriffen. Zusammen mit zwei Gründungsmitgliedern und weiteren Gästen gelang es Marco eindrücklich, die Problematik von Angststörungen der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Seit fast 20 Jahren setzt sich Marco Todesco mit grossem persönlichen Engagement für Aufklärung und die Entstigmatisierung von Angststörungen ein. In zahlreichen Interviews, TV- und Radiosendungen, in Print- und Onlinemedien und bei vielen öffentlichen Veranstaltungen sowie Fachtagungen ist er ein gefragter Experte.

Als ehemaliger Präsident von aphs verfügt Marco Todesco über grosse Erfahrung und unterhält Kontakte zu führenden Forschungsinstitutionen, Fachgesellschaften und Patientenorganisationen im In- und Ausland. Er setzt sich für die Gleichstellung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung und die Förderung der Gesundheitskompetenz ein.

Todescos Themenschwerpunkte liegen im Bereich Früherkennung, wirksame Behandlungsmethoden, Abbau von Angst und Vorurteilen und Re-Integration von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Gesellschaft und Wirtschaft.

Thomas Seydel

Koordination Selbsthilfegruppen

Thomas Seydel, Vorstandsmitglied

1961 wurde ich in Lugano geboren und kam im Alter von zehn Jahren in die Zentralschweiz. Ich bin also zweisprachig aufgewachsen. Seit mehr als 30 Jahren bin ich verheiratet. Unsere zwei Kinder sind erwachsen. In der Freizeit baue ich gerne mit dem Sohn am eigenen Teich und Garten.

In meinem ersten Beruf als Kunststofftechnologe lernte ich die Arbeitswelt in einer Fabrik kennen. Weil ich mit Menschen arbeiten wollte, erwarb ich im Spital Luzern das Diplom zum Pflegefachmann AKP und verbrachte dort noch einige Jahre. In verschiedenen sozialen Einrichtungen durfte ich Erfahrungen sammeln. Während einer meiner weiteren Ausbildungen, zum Sozialmanager, konnte ich einiges dazulernen. Heute arbeite ich in Luzern in der Betreuung von Menschen, welche mit verschiedenen Beeinträchtigungen in einer Wohngruppe leben.

Schon vor vielen Jahren wurde ich selbst mit Angst und Panik konfrontiert und habe viele Facetten davon erlebt. In der langen Zeit habe ich erlernt, mir Bewältigungsmethoden und Strategien anzueignen. Auch ein zeitweiser Besuch einer Selbsthilfegruppe hat mir dabei weitergeholfen. Dies hat auch meine berufliche Situation in meinem sozialen Beruf sehr positiv beeinflusst.

Nach einer Anfrage von der Vize-Präsidentin der aphs möchte ich mich für Betroffene einsetzen, die in einer Selbsthilfegruppe teilnehmen wollen. Ich will diesen Betroffenen durch die Koordination der aphs Selbsthilfegruppen eine Hilfestellung bieten. Auch von anderen Gruppen Interessierte dürfen sich gerne bei mir melden. Ich bin gespannt auf die Herausforderung und freue mich über jeden Kontakt.

Angst, Panik, Depression: Wie junge Superstars zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen beitragen

03.05.18 Viele Promis leiden unter Angst, Panikattacken und Depressionen. So auch Superstar Avicii, der sich am 20. April das Leben nahm. In der Netflix Dokumentation „Avicii True Stories“ ging Avicii sehr offen mit seiner Erkrankung um. Aber auch andere Stars öffnen sich immer mehr und tragen so zu Enttabuisierung dieser Krankheit bei.

Erfahren Sie mehr dazu, indem Sie auf den untenstehenden Link klicken.

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