Ihre Rückmeldungen auf unseren Newsletter „Die Vereinsauflösung droht“

16.01.18 Liebe Mitglieder und Interessierte. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Rückmeldungen. Es haben sich bereits mehrere Personen gemeldet, die sich vorstellen können, im Vorstand mitzuwirken. Vielen Dank auch all denen, die unseren Aufruf weitertragen. Merci :-). Ginge es ausschliesslich um die Anzahl der Vorstandsmitglieder, könnten wir heute schon eine positive Rückmeldung geben.
Leider fehlt uns immer noch eine Geschäftsführerin / ein Geschäftsführer oder eine Präsidentin / ein Präsident, welche/r die Geschäftsführung mit übernimmt. Für diese Position braucht es neben viel Herzblut und Interesse auch Zeit – mindestens 25 Stunden im Monat. Falls Sie dieses Amt interessiert, lassen Sie sich bitte nicht abschrecken und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir finden eine Lösung. Schreiben Sie uns an praesident@aphs.ch. Vielen Dank.

 

«Arena»: Schnüffeln im Sozialstaat? SRF Sendung vom 15.12.17

12.01.18 Versicherungsmissbrauch gilt es zu bekämpfen. Dazu soll auch die Möglichkeit bestehen, Verdächtige zu observieren. Doch was der Ständerat beschloss, geht zu weit.

  • Im Parlament wird eine härtere Gangart gegen Sozialmissbrauch diskutiert. Privatdetektive sollen mutmassliche Betrüger umfassend überwachen können.
  • Für viele Tätigkeiten der Sozialdetektive soll es nicht mal die Genehmigung eines Richters brauchen.
  • Wird hier völlig unverhältnismässig spioniert? Oder muss dem Sozialmissbrauch endlich ein Riegel geschoben werden? Diese Fragen versuchte man in der «Arena» zu beantworten.
Mit Klick die Sendung vom 15. Dezember 2017 ansehen

Betroffene sucht Gleichgesinnte rund um PLZ 5034

11.01.18 Frau K., 48 Jahre alt aus 5034 Suhr im Kanton Aargau sucht in der näheren Umgebung Gleichgesinnte zum telefonischen Austausch oder bei Sympathie auch mal für einen gemeinsamen Spaziergang oder zum Kaffeetrinken. Frau K. leidet an Panikattacken und generalisierter Angststörung. Es würde sie sehr freuen, wenn sich jemand melden würde, der etwa im gleichen Alter (zwischen 45 und 55 Jahre) ist und dem es auch so ergeht wie ihr.

Fühlen Sie sich angesprochen und möchten gerne in Kontakt treten mit Frau K.? Dann melden Sie sich bei unserem Hotline Mitarbeiter Ricco Gamba (Di-Fr) oder unter: hotline@aphs.ch oder per Telefon: 0848 801 109. Herr Gamba gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte und leitet Ihre Anfrage direkt an Frau K. weiter.

Mit Mut ins 2018

03.01.18 aphs.ch wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen ein Frohes Neues Jahr und den Mut und die Kraft, weiterhin Ihren Weg in ein angstfreieres Leben zu gehen. Wir sind auch dieses Jahr bestrebt, Ihnen dabei mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Unsere Hotline Öffnungszeiten für Januar 2018 sind wie folgt:

Mit Klick öffnen

Wir sind auch über die Festtage für Sie da

22.12.17 Die Hotline ist auch an Weihnachten und Neujahr für Sie da. Mit Klick auf das Bild sehen Sie, an welchen Tagen Sie uns telefonisch erreichen können..

Mit Klick den Zeitplan vergrössern

Wir wünschen Ihnen von Herzen möglichst angstfreie, unbeschwerte Festtage und einen guten Rutsch ins 2018.

Virginias Blog

05.12.17 Es ist Advent – und Virginia erzählt uns in ihrem Blog, weshalb Frau Angst heute ihre beste Freundin ist. Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und viel Vergnügen beim Lesen.

Hier geht’s zu Virginias Blog:

Spinnefeind: Angst vor Schlangen und Spinnen ist in uns angelegt

26.11.17 Bei vielen Menschen rufen Schlangen und Spinnen Angst und Ekel hervor. Es war bisher umstritten, ob diese Abneigung angeboren oder erlernt ist. Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und der Uppsala University haben nun herausgefunden, dass sie in uns angelegt ist.

Link zur Pressemitteilung Bericht: https://idw-online.de/de/news683132

Link zum Bericht von TeleBasel: https://telebasel.ch/2017/10/20/ist-angst-vor-spinnen-angeboren/?channel=105105

Ärzte oft überfordert mit körperlichen Leiden von psychisch Kranken

13.11.17 Die Lebenserwartung psychisch erkrankter Menschen liegt um 10 bis 25 Jahre unter derjenigen der Allgemeinbevölkerung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führte seit Mitte 2015 das Projekt „Koordinierte Versorgung“ durch. Die erstellte Situationsanalyse zeigt die Herausforderungen in der koordinierten Versorgung von psychisch erkrankten Personen mit zusätzlicher körperlicher Erkrankung auf und leitet prioritäre Handlungsbereiche ab.
Die Situationsanalyse bietet eine solide Grundlage, um zusammen mit relevanten Akteuren konkrete Massnahmen für die Verbesserung und Sicherstellung der koordinierten Versorgung an der Schnittstelle „Akutsomatik – Psychiatrie“ zu definieren.

Bundesamt für Gesundheit: Studie 
studie-kov-psych-somat-Komorbiditaet-de

Aargauer Zeitung
https://www.aargauerzeitung.ch/leben/gesundheit/aerzte-nehmen-psychisch-kranke-zu-wenig-ernst-131792378

 

 

 

 

Privatklinik Meiringen und Cinema Meiringen zeigen aus der Filmreihe «Irrsinnig menschlich» den Film «Heidi Schneider steckt fest»

08.11.17 Anliegen dieses Kinoprojektes ist es, das Thema psychische Erkrankungen mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Über die ausgewählten Filme werden Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten vorgestellt. Im Anschluss finden jeweils Podiumsdiskussionen mit Expertinnen und Experten statt. Die aphs ist am Filmabend anwesend.

http://www.privatklinik-meiringen.ch/tasks/render/file/index.cfm?fileid=578DB01A-A99A-D98D-612EB991BB307C24

Eventinformationen

Thema Filmabend
Datum 14.11.2017
Dauer 19:00 Uhr
Ort Kino Meiringen, Kirchgasse 7, 3860 Meiringen
www.cinema-meiringen.ch Telefon +41 33 971 16 33

 

Dringend: Webmaster gesucht

05.11.17 Wir suchen dringend jemanden, der für die aphs die Programmierung unserer Website übernimmt. Die Webseite www.aphs.ch ist vom Inhalt und Layout her genau das, was wir wollen. In den letzten 4 Jahren haben jedoch mindestens 5 verschiedene Programmierer die Seite teilweise «verprogrammiert». Es haben sich zig-Fehler eingeschlichen. Teilweise erfolgte die Installation von zusätzlichen Features und Plugins mehrfach – viele Funktionen laufen deshalb nicht einwandfrei. Konkret: die Seite muss von Grund auf neu aufgebaut werden. Eine B-Version wäre bereits teilweise erstellt, doch eben nicht fertig. Wichtig: die Webseite soll mit WordPress programmiert werden. Dieses kennen wir schon und so können wir später Inhalte und neue Seiten selber erstellen.

Wir haben deshalb eine grosse Bitte: kennen Sie jemanden, der sich mit Webseiten und WordPress auskennt? Wir wären Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung. Bitte melden Sie sich bei aphs@aphs.ch. Herzlichen Dank, Ihr aphs-Team.

Aktionstage Psychische Gesundheit Solothurn

23.10.2017 Die Aktionstage Psychische Gesundheit im Kanton Solothurn beginnen kommenden Mittwoch, 25. Oktober, mit dem Eröffnungsanlass und enden zwei Wochen später, am 8. November, traditionsgemäss mit der Verleihung des Solothurner Sozialsterns. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören: Borderline, das Jugendalter und seine kritischen Phasen, Traumata, Essstörungen, Panikattacken, Integration in die Arbeitswelt nach einer psychischen Erkrankung, Alkoholsucht aus Sicht der Angehörigen, Körperwahn, ADHS oder Übergänge im Alter. Wie gehabt kommen die Anlässe in Grenchen, Olten und Solothurn vielgestaltig daher: In Form von Podiumsgesprächen, Referaten, Diskussionsrunden, Trialogen, Filmvorführungen, Lesungen, Workshops, etc. Das erste Kapitel der Veranstaltungsreihe wird dieses Jahr übrigens schon vor dem offiziellen Beginn geschrieben: Heute Montag geht in Langendorf das Theaterprojekt der Solodaris Stiftung in Zusammenarbeit mit den Aktionstagen über die Bühne. (szr)

https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/manuela-meneghini-kaempft-gegen-vorurteile-an-131830307

Weitere BLOG-Episode von Virginia ist online

10.10.2017 Viele warten schon sehnsüchtig auf den neuen Blogbeitrag von Virginia.

Hier ist die neueste Blog-Ausgabe von der beliebten Schreiberin Virginia:

… und täglich grüsst das Angsttier

 

Blog: … und täglich grüsst das Angsttier

Meine Psychologin sitzt mir mit ernster Miene gegenüber in ihrem schwarzen Ledersessel, bewaffnet mit Stift und Papier. Sie hat natürlich bereits beim ersten Blickkontakt bemerkt, dass etwas im Argen ist. Kein Wunder – bei den verweinten Augen!

„Was ist passiert?“, fragt sie mich, direkt und ohne Umschweife. Wenn ich das wüsste, sässe ich nicht hier, denke ich. „Ich weiss es nicht, ich verstehe die Welt nicht mehr. Jetzt habe ich endlich den Sprung ins „normale“ Leben geschafft, habe endlich nach drei Jahren IV Wiedereingliederung und RAV einen Job und dazu einen sehr zuvorkommenden Vorgesetzten, der mir jeden Tag immer wieder einschärft, Gesundheit sei das wichtigste im Leben! Ich meine, was will ich mehr? Und dann passiert DAS!“ Frau G. nickt mitfühlend und wartet darauf, dass ich das Erlebte weiter ausführe. Ich erzähle ihr, wie ich von der Arbeit völlig ausgelaugt nach Hause fahre und nicht mal mehr Lust habe, etwas fernzusehen. Dass ich nachts Albträume von Alien-Invasionen und von Insekten befallenen Wohnungen habe. Dass ich in der ersten Woche, bei einem vertraglich vereinbarten Pensum von 70% bereits bei 95% angelangt bin. Und dass ich heute einen Zusammenbruch erlitten habe. Ich erkläre ihr, dass ich nicht verstünde, warum dies passiert und vor allem, WAS eigentlich genau passiert ist. „Ich habe diffuse Gefühle, Frau G., ich weiss nicht wo das Problem liegt. Ich bin ja arbeitsfähig, ich habe sogar anerkennende Worte von meinem Vorgesetzten bekommen, dass ich nahezu perfekt gearbeitet hätte in der ersten Woche.“

Frau G.‘s Gesichtsausdruck, den ich erhasche, spiegelt ihre Irritation wider. Ich bin froh, dass nicht nur ich Bahnhof verstehe. Ich weine vor mich hin und Frau G. reicht mir ein Taschentuch. Pietätvoll wartet sie ab, bis ich mich etwas beruhigt habe. Ich entschuldige mich bei ihr für meinen Ausbruch. „Sie müssen sich nicht entschuldigen, lassen Sie es raus!“ Dankbar schniefe ich in das dargereichte Kleenex. Ich erzähle ihr auf ihren Wunsch hin etwas ausführlicher von meinen Gefühlen, aber es gelingt mir dabei nicht, die Ursache für meinen Zusammenbruch zu lokalisieren. Nach 45 Minuten steht für Frau G. fest, dass etwas meinen Freiraum wieder verkleinert zu haben scheint. „Jetzt wird‘s wieder eng und es scheint, dass die Fremdbestimmung so gross geworden ist, dass Sie jetzt mit diesem Zusammenbruch zu kämpfen haben.“ Das macht Sinn. Ich erinnere mich wieder an mein Angstmuster und dessen Auslöser. Frau G. geht zum Whiteboard und zeichnet ein Strichmännchen. Um das Strichmännchen zieht sie einen sehr engen Kreis. Mir wird schlecht. Die bildliche Darstellung meines Gefühlszustands erzeugt bei mir Schnappatmung. Frau G. nimmt einen tiefen, theatralisch anmutenden Atemzug. Ich mache es ihr nach. Ich bin froh, als Frau G. mir vorschlägt, mich aus diesem Zustand zu holen, indem sie mich für drei Tage krankschreibt. „Dann können Sie wieder zu sich kommen, ihre Gedanken sortieren und dann finden wir sicherlich auch die Antwort, was der Auslöser gewesen ist. Kommen Sie doch diese Woche noch einmal vorbei.“ Wir machen einen Termin aus und ich verabschiede mich von Frau G mit einem erleichterten Lächeln. Jetzt muss ich das nur noch meinem Vorgesetzten beibringen, dass ich die nächsten drei Tage nicht mehr im Büro aufkreuze. Beim Gedanken daran wird mir etwas flau im Magen. Insbesondere, weil ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, überhaupt nochmal dort zu arbeiten. Aber heute, habe ich gelernt, ist der falsche Zeitpunkt, um mir darüber Gedanken zu machen.

Als mein Mann nach Hause kommt, weine ich ihm zuerst einmal das T-Shirt nass. Nach einer Minute wird es mir unwohl und ich fühle mich schuldig, weil ich weiss, er hatte einen anstrengenden Tag mit einer sehr weiten Heimreise und ich nehme ihn in Beschlag, kaum dass er einen Fuss über die Schwelle unserer Haustüre setzen konnte. Trotzdem nimmt er sich die Zeit und wir sprechen über meine Ängste und die diffusen Gefühle, aber auch über meinen Arbeitsalltag. „Also ich hätte auch Stress, wenn ich so arbeiten müsste wie du“, gibt er mir unmissverständlich zu verstehen, indem er den Satz auf sehr eindringliche Art und Weise betont, damit ich es auch wirklich aufnehme. Vielleicht aber auch, weil er sich darüber aufregt. Ich halte inne und bin wie vom Donner gerührt. Warum ist mir das nicht selber aufgefallen? Stimmt! Ich konnte mir nicht mal ein Glas Wasser tagsüber genehmigen, weil ich viel zu viele Aufgaben in der vorhandenen Zeit erledigen musste, geschweige denn kam ich dazu einmal eine Pause einzulegen. Der Freiraum wird in Sekundenschnelle grösser. „Oh mein Gott, kann das sein? Ist das vielleicht der Grund?“ Trotz der spontanen Erleichterung bleibt das Gefühl von Unsicherheit in meiner Magengegend bestehen. Aber ich weiss jetzt vielleicht, wo ich den Auslöser suchen muss. Vielleicht liegt es ja nicht einmal an mir und meiner Leistungsfähigkeit? Dieser Gedanke bringt mich erneut zum Weinen und mein Mann streicht mir mitfühlend eine Strähne aus dem Gesicht. Ich spüre wie eine Last von mir genommen wird. Ich weiss jetzt, worüber ich mit Frau G. beim nächsten Termin sprechen werde.


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Übergabe Schattenbericht an UNO Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK)

09.10.2017 Benachteiligungen am Arbeitsplatz, kein Besuch der Regelschule oder keinen Zugang zu Online-Dienstleistungen, viele Menschen mit Behinderungen können kein selbstbestimmtes Leben führen. Dies zeigt der Schattenbericht zur UNO-BRK auf. Was ist der Schattenbericht?

Als Reaktion auf den Staatenbericht des Bundes vom Sommer 2016 erarbeitete Inclusion Handicap in enger Zusammenarbeit mit seinen 25 Mitgliederorganisationen den Schattenbericht, welcher am 29.08.17 offiziell dem zuständigen UNO-Komitee in Genf eingereicht wurde. Der Staatenbericht des Bundes wird als schönfärberisch beurteilt. So enthält er z.B. keine konkreten Anhaltspunkte dafür, wie die UNO-BRK umgesetzt wird und das mit Grund: In der Schweiz existiert immer noch keine nationale Behindertenpolitik, stattdessen sind die Hürden des Föderalismus bei der Überwachung der Umsetzung immer noch hoch. Von einer inklusiven Gesellschaft sind wir noch meilenweit entfernt!

Weitere Informationen zum Schattenbericht finden Sie bei AGILE.ch http://www.agile.ch/news&getDoc=2521

Der Zirkus Chnopf geht auf CH-Tornee mit PANIK

30.05.2017 In der Vorbereitung und im Finish vor der Tournee PANIK, hat sich das Team des Zirkus Chnopf mit unserer Selbsthilfegruppe Rapperswil getroffen und einen regen Austausch gefunden. Es hat allen viel Freude bereitet, einander Einblick zu gewähren.

Wir wünschen dem Team des Zirkus Chnopf eine sensationlle CH-Tournee!

Neuer Blog online

04.05.2017 Es ist uns eine riesen Freude mitzuteilen, dass wir heute mit einem Blog auf unserer Webseite starten. Virginia gibt uns in regelmässig-unregelmässigen Abständen einen kleinen Einblick in ihren Alltag mit der Angst. Und dabei nimmt sie die Krankheit gerne auch auf die Schippe!

Hier gehts zum Blog: