Bernhard Schori

Buchhaltung

Bernhard Schori, Vorstandsmitglied
Am Pfingstsonntag 1955 bin ich in Zollikofen bei Bern geboren, wo ich aufwuchs und nun seit bald 35 Jahren auch wiederum wohnhaft bin. Ich blicke auf ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Berufsleben zurück. Nach der kaufmännischen Lehre bei der Mobiliar-Versicherung war ich während über 10 Jahren in einem  Industriebetrieb der Kunststoffbranche in verschiedenen Funktionen, zuletzt als administrativer Leiter tätig. In diese Zeit fiel auch die mehrjährige Weiterbildung im Bereich Finanz- und Rechnungswesen. Nach einigen Jahren in der Informatikbranche, kehrte ich als Geschäfts-führer eines Zweigbetriebes in diese kunststoffverarbeitende Firma zurück. Während 7 Jahren waren Verkauf und Produktion die Schwerpunkte meiner Tätigkeit. Während fast zwei Jahrzehnten war ich dann als administrativer Leiter des Konservatoriums in Bern tätig. Als einziger Nicht-Musiker in der Leitung konnte ich hier mein breites berufliches Know-how bestens einsetzen. Im Sommer 2017 trat ich nach 45 Berufsjahren in den Vorruhestand. Zu meinen Hobbies zählen lesen, kochen und reisen. Insbesondere nutze ich die nun freie Zeit, um mit meiner Partnerin, dies nach vielen Auslandsreisen, endlich auch unsere schöne Schweiz kennenzulernen. Zudem stehen oft Theater-, Konzert- und Kinobesuche sowie Kunstaustellungen auf dem Programm. Langweilig wird es mir also nicht. Trotzdem kam der Wunsch in mir auf, mich ehrenamtlich im sozialen Bereich zu engagieren, da ein solches Engagement Sinn stiftet und zufrieden stimmt. Im Internet bin ich auf die Ausschreibung der aphs gestossen, dass der Verein eine Person für die Buchhaltung sucht. Der Vorstand hat sich positiv zu meiner Bewerbung geäussert, weshalb ich meine Tätigkeit bereits aufgenommen habe. Im Vordergrund stand bis jetzt die Einführung und Übergabe durch Melinda Ahmil, welche in den letzten Jahren die Finanzen der aphs umsichtig verwaltet und die Buchhaltung gewissenhaft geführt hat. Ich kann also eine geordnete Buchhaltung übernehmen. Melinda danke ich herzlich für die Einführung sowie ihre Bereitschaft, mir auch künftig für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Thomas Seydel

Koordination Selbsthilfegruppen

Thomas Seydel, Vorstandsmitglied

1961 wurde ich in Lugano geboren und kam im Alter von zehn Jahren in die Zentralschweiz. Ich bin also zweisprachig aufgewachsen. Seit mehr als 30 Jahren bin ich verheiratet. Unsere zwei Kinder sind erwachsen. In der Freizeit baue ich gerne mit dem Sohn am eigenen Teich und Garten.

In meinem ersten Beruf als Kunststofftechnologe lernte ich die Arbeitswelt in einer Fabrik kennen. Weil ich mit Menschen arbeiten wollte, erwarb ich im Spital Luzern das Diplom zum Pflegefachmann AKP und verbrachte dort noch einige Jahre. In verschiedenen sozialen Einrichtungen durfte ich Erfahrungen sammeln. Während einer meiner weiteren Ausbildungen, zum Sozialmanager, konnte ich einiges dazulernen. Heute arbeite ich in Luzern in der Betreuung von Menschen, welche mit verschiedenen Beeinträchtigungen in einer Wohngruppe leben.

Schon vor vielen Jahren wurde ich selbst mit Angst und Panik konfrontiert und habe viele Facetten davon erlebt. In der langen Zeit habe ich erlernt, mir Bewältigungsmethoden und Strategien anzueignen. Auch ein zeitweiser Besuch einer Selbsthilfegruppe hat mir dabei weitergeholfen. Dies hat auch meine berufliche Situation in meinem sozialen Beruf sehr positiv beeinflusst.

Nach einer Anfrage von der Vize-Präsidentin der aphs möchte ich mich für Betroffene einsetzen, die in einer Selbsthilfegruppe teilnehmen wollen. Ich will diesen Betroffenen durch die Koordination der aphs Selbsthilfegruppen eine Hilfestellung bieten. Auch von anderen Gruppen Interessierte dürfen sich gerne bei mir melden. Ich bin gespannt auf die Herausforderung und freue mich über jeden Kontakt.

Claudio Cannatà

Medienrecherchen, Patientenmagazin & Publikationen

 

Claudio Cannatà, Vorstandsmitglied

Stephanie „Thjf“ Leu

Präsidentin aphs

 

Thjf Leu, Vorstandsmitglied

Genannt werde ich von allen Thjf, geboren bin ich 1982, ich habe einen Sohn und wohne in der Nähe von Schaffhausen. Meine Hobbys sind meine Familie, Wandern, Haischutz und Feuerwehr.

Seit meiner frühesten Kindheit leide ich an der Krankheitsangst (Früher Hypochondrie). Regelmässig spielt mir dabei mein Körper eine schwere Krankheit vor; dies kann ein drohender Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder auch diverse Arten von Krebs sein, meistens die Lunge betreffend. Ich spüre die Symptome körperlich, habe Schmerzen oder kann nicht mehr atmen. Dies hat in der Vergangenheit zu mehreren Arztbesuchen geführt, mit dem Ergebnis, dass ich kerngesund bin. Doch diese Bestätigung hielt nie lange an – schliesslich – wie oft hat man denn Krebs schon übersehen? So ganz genau hat es der Arzt ja nicht genommen etc.

Bevor ich zur aphs gekommen bin, habe ich bereits zwei Therapien abgebrochen, weil ich mich nicht verstanden fühlte oder weil meiner Meinung nach die Therapeuten kein Hintergrundwissen über die Angsterkrankungen hatten. Nach langer Suche im Internet nach einem geeigneten Therapeuten, der sich mit der Thematik auskennt, bin ich auf die aphs gestossen und habe eine Ärztevermittlung beantragt. Danach habe ich eine neue Therapie begonnen und kann jetzt sagen, dass es mir mittlerweile sehr gut geht.

Ich denke, geheilt ist man davon nie, sobald es irgendwo „sticht“ oder „zwickt“ sind die finsteren Gedanken wieder da, aber in einem sehr viel geringeren Ausmass wie vorher. Ich habe gelernt mich abzulenken, damit ich mich gar nicht mehr in diesen Gedankensturm, in dem man an nichts mehr anderes denken kann, gerate. Dies gelingt mir meistens gut, aber auch ich erleide hin und wieder einen Rückfall.

Die aphs hat mir in meiner Verzweiflung einen Lichtblick geschenkt und ich habe mich endlich verstanden gefühlt. Deshalb setze ich mich mit ganzem Herzen dafür ein, dass dieser Verein weiter bestehen bleibt und wir noch bekannter werden.

Heinz Schweizer

Geschäftsführer & Kasse

 

Heinz Schweizer, Vorstandsmitglied

Geboren bin ich 1955, aufgewachsen auf dem Längenberg bei Bern. Jetzt lebe ich mit meiner Lebenspartnerin Iris in Ostermundigen. In meiner Freizeit halte ich mich am liebsten draussen im Garten auf, in den Bergen oder auf Reisen. Ich fotografiere und lese gerne und halte mich körperlich fit.
Von Beruf bin ich Betriebswirtschafter. Meine Laufbahn führte mich als Assistent der Geschäftsleitung eines Stahlhandelsunternehmens über die Stellvertretung des Finanzchefs bei der BLS, später Leiter Werkstätten der BLS bis zuletzt zu einer Co-Geschäftsführung in einer Schokoladefabrik. Ich habe mich mit allen Teilgebieten der BWL beschäftigen dürfen, vertiefte Kenntnisse habe ich in den Bereichen Finanzen, HR und Unternehmensführung. Der Anspruch, ein Unternehmen erfolgreich zu führen, hat mich immer fasziniert. Die Herausforderungen sind über Branchen oder Unternehmens¬grössen hinweg immer gleich: man muss Menschen zuhören, vertrauen, wertschätzen, fordern und fördern.
Ab März 2018 bin ich im Vor-Ruhestand. Ein Vorstandsmitglied der aphs hat mich deshalb angefragt, ob ich nicht Zeit und Lust hätte, eine ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen. So bin ich zur aphs gekommen. Zwei Tatsachen haben mich in den ersten Wochen sehr positiv überrascht: einerseits die Spontanität und der Elan der neuen Vorstandsmitglieder, sich im Vorstand zu engagieren. Andererseits der unkomplizierte – mit einer Art Galgenhumor akzeptierte – Umgang der neuen Kolleginnen und Kollegen mit ihrer gesundheitlichen Betroffenheit. Grossen Respekt zolle ich auch den bisherigen Vorstandsmitgliedern, insbesondere Melinda und Regina; sie haben sich mit viel Herzblut für das Weiterbestehen der aphs eingesetzt.
Diese mir bisher fremde Welt ist etwas so Gegensätzliches zu dem durch Konkurrenzkampf, Gewinnoptimierung und Zukunftssicherung geprägten ökonomischen Alltag. Es ist für mich sehr bereichernd, in der neuen Aufgabe etwas von meinen Erfahrungen weitergeben zu dürfen.

Regina Lohri

Sekretariat & Kasse

Regina Lohri, Vorstandsmitglied

Ich heisse Regina Lohri und wohne in Brig-Glis. Ich habe 1981 in Visp mein Diplom als Krankenschwester AKP gemacht und anschliessend 11 Jahre in verschiedenen Spitälern in der Deutsch-Schweiz, mehrheitlich in der Region Zürich – gearbeitet. Am Zürisee hat es mir immer sehr gut gefallen, ein See im Oberwallis, das wäre einfach nur super.
Einerseits aus gesundheitlichen Gründen, aber auch weil ich unbedingt noch einen neuen Beruf erlernen wollte, habe ich mich umgeschult. In der damaligen SKA (heutige Credit Suisse) habe ich mit 31 Jahren die riesige Chance erhalten, mich kaufmännisch weiterzubilden – obwohl ich kaum wusste, wie ein Couvert korrekt angeschrieben wurde. Auch einen Computer hatte ich bis dato noch nie gesehen. Nach 13 Jahren wechselte ich dann in ein grosses Spital in Bern, wo ich bis heute als Direktionsassistentin arbeite. Nach fast 25- jähriger Abwesenheit wohne ich heute wieder im Wallis.
Von Tür zu Tür bin ich rund 3 Stunden täglich unterwegs. Im Zug habe ich viel Zeit zum Lesen. Bei der aphs bin ich seit vielen Jahren Mitglied und erhalte entsprechend das Patientenmagazin Angst & Panik. Irgendwo zwischen Spiez und Thun habe ich im Editorial des Magazins Nr. 01/16 gelesen, wie schwierig die Jahre 2015/16 für den Verein waren und dass dieser vor der Auflösung stand. Da habe ich mich entschieden, mich für ein Vorstandsamt zu melden.
Eine Kollegin von mir leidet an einer sehr schweren Angsterkrankung. Alleine kann sie ihre Wohnung nur in ihrem Auto in einem eng begrenzten Radius verlassen. Sie kann weder Bus noch Zug fahren oder alleine spazieren gehen. Sie hat die aphs nicht gekannt. Als ich ihr Informationsmaterial der aphs abgegeben habe, konnte sie kaum glauben, dass es so vielen Menschen gleich oder ähnlich geht wie ihr.
Für sie und alle anderen Angstbetroffenen und deren Angehörigen mache ich bei der aphs mit.

Helmut Schlatter

Für meine engsten Freunde, die besten Kollegen und meine Frau bin ich seit vielen Jahren einfach der Jimmy. Seit 29.09.1990 (meinem 30. Geburtstag) bin ich glücklich verheiratet. Meinen anspruchsvollen Beruf als eidg. dipl. Fahrlehrer kann ich zurzeit aufgrund einer Erschöpfungsdepression/Burnout leider nicht ausüben.

Kurz nach der Generalversammlung im März 2003 habe ich den Versand von APhS übernommen und mich zwischenzeitlich entschieden, aus naheliegenden Gründen, auch die Datenbank, sowie den Shop zu übernehmen.

Mich fasziniert die Spezies Mensch mit all seinen individuellen Facetten. Das Lesen von Biographien, sowie interessante und tiefgründige Gespräche führen, gehört zu einem wichtigen Teil in meinem Leben!

Lieblings Zitat: «Wer nichts wagt, kann auch nichts gewinnen!»

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