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Angst-und Panikhilfe Schweiz

Regina Lohri

Sekretariat & Kasse

Regina Lohri, Vorstandsmitglied

Ich heisse Regina Lohri und wohne in Brig-Glis. Ich habe 1981 in Visp mein Diplom als Krankenschwester AKP gemacht und anschliessend 11 Jahre in verschiedenen Spitälern in der Deutsch-Schweiz, mehrheitlich in der Region Zürich – gearbeitet. Am Zürisee hat es mir immer sehr gut gefallen, ein See im Oberwallis, das wäre einfach nur super.
Einerseits aus gesundheitlichen Gründen, aber auch weil ich unbedingt noch einen neuen Beruf erlernen wollte, habe ich mich umgeschult. In der damaligen SKA (heutige Credit Suisse) habe ich mit 31 Jahren die riesige Chance erhalten, mich kaufmännisch weiterzubilden – obwohl ich kaum wusste, wie ein Couvert korrekt angeschrieben wurde. Auch einen Computer hatte ich bis dato noch nie gesehen. Nach 13 Jahren wechselte ich dann in ein grosses Spital in Bern, wo ich bis heute als Direktionsassistentin arbeite. Nach fast 25- jähriger Abwesenheit wohne ich heute wieder im Wallis.
Von Tür zu Tür bin ich rund 3 Stunden täglich unterwegs. Im Zug habe ich viel Zeit zum Lesen. Bei der aphs bin ich seit vielen Jahren Mitglied und erhalte entsprechend das Patientenmagazin Angst & Panik. Irgendwo zwischen Spiez und Thun habe ich im Editorial des Magazins Nr. 01/16 gelesen, wie schwierig die Jahre 2015/16 für den Verein waren und dass dieser vor der Auflösung stand. Da habe ich mich entschieden, mich für ein Vorstandsamt zu melden.
Eine Kollegin von mir leidet an einer sehr schweren Angsterkrankung. Alleine kann sie ihre Wohnung nur in ihrem Auto in einem eng begrenzten Radius verlassen. Sie kann weder Bus noch Zug fahren oder alleine spazieren gehen. Sie hat die aphs nicht gekannt. Als ich ihr Informationsmaterial der aphs abgegeben habe, konnte sie kaum glauben, dass es so vielen Menschen gleich oder ähnlich geht wie ihr.
Für sie und alle anderen Angstbetroffenen und deren Angehörigen mache ich bei der aphs mit.